Die lange Geschichte und Tradition der japanischen Messerherstellung reicht Hunderte von Jahren zurück und hat ihren Ursprung im 14. Jahrhundert. Japan erlebte damals eine Zeit der Kriege und Konflikte, und auf Anordnung der Regierung mussten sich alle Schwertmeister in Sakai bei Osaka niederlassen und Waffen herstellen, vor allem Samurai-Schwerter.
Das an einem Ort gebündelte Wissen und Können der besten Katana-Schmiede des Landes und der Wettstreit um die besten Schwerter hoben die Schmiedetechniken und die Fertigung auf ein völlig neues Niveau.
Im späten 17. Jahrhundert, während der Edo-Zeit, änderte sich etwas: Die Schwertmeister wandten sich vom Schwertschmieden ab und dem Messerschmieden zu. Dafür gab es offenbar zwei Hauptgründe:
Als das Shogunat (die Shogune waren die vom Kaiser ernannten militärischen Herrscher Japans) seine Macht verlor, büßte der Samurai-Stand nach und nach seine Privilegien und seinen Einfluss ein und verlor schließlich durch das kaiserliche Schwertverbot (Haitorei) das Recht, Waffen zu tragen. Die Nachfrage nach Schwertern ging zurück, und viele Hersteller verlegten sich stattdessen auf die Messerherstellung.
Der zweite Grund war die Einführung des Tabaks aus Portugal. Die Nachfrage nach Tabakmessern stieg explosionsartig. Die ersten wurden – wiederum in Sakai – hergestellt und wurden für ihre einzigartige Schärfe berühmt.
Dieselben jahrhundertealten Techniken, dasselbe Schmiedewissen und dieselbe Erfahrung nutzen japanische Klingenschmiede bis heute, um Messer von allerhöchster Qualität herzustellen.
Zusammen mit erstklassigem Stahl der führenden japanischen Hersteller und einer Esskultur, die bei der Zubereitung der Speisen höchste Schärfe verlangt, macht dies handgefertigte japanische Messer zu den besten der Welt.
„Das Katana, das Schwert der Samurai, wurde zu einem untrennbaren Teil des Kriegers. Da die Ehre des Samurai in seinem Schwert lag, wurde das Schmieden des perfekten Katana zu einer eigenen Kunst.“